Presse

Martin von Wagner Museum der Universität Würzburg

Michael Lassel Sicht der Dinge

Der Dom II

Würzburg - Am kommenden Sonntag (18. Mai 2008) eröffnet das Martin-von-Wagner-Museum der Universität seine neue Sonderausstellung „Michael Lassel – Sicht der Dinge“. Die Ausstellung ist einem ganz besonderen künstlerischen Stil gewidmet, der Trompe-l’œil-Malerei. Zu sehen sind Werke, die mit unglaublicher, augentäuschender Genauigkeit bekannte Dinge in phantastischen Arrangements vorführen.

Michael Lassel ist durch sein malerisches Werk auch im Ausland als einer der bekanntesten deutschen Vertreter dieser Stilrichtung geschätzt; die Ausstellung zeigt eine repräsentative Auswahl seiner Arbeiten. Lassels Karriere begann um 1980 mit Bildern in der Tradition der abstrakten Malerei. Ab 1989 hielt er sich jährlich in Paris auf und traf dort die Gruppe Trompe-l’œil/Realité um Pierre Gilou. Auf den stilistischen und inhaltlichen Besonderheiten dieser Richtung aufbauend, entwickelte Lassel mit der Zeit seine individuelle Handschrift und ein außerordentlich breites Themenspektrum. Auf dem internationalen Kunstmarkt erfreuen sich seine fein gemalte Werke mit ihrer delikaten Farbigkeit und ihrem oft witzigen Detailreichtum großer Beliebtheit und Nachfrage.

Zur Eröffnung der Ausstellung am 18.Mai um 11 Uhr im Toscanasaal der Residenz sprechen Professor Stefan Kummer, Leiter der Neueren Abteilung des Wagner-Museums, und der Kunstphilosoph Professor Carl Michael Hofbauer von der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Der Künstler ist anwesend.

„Michael Lassel – Sicht der Dinge“. Bis 7. September 2008 im Korridor der Graphischen Sammlung, Martin-von-Wagner-Museum der Universität Würzburg, Residenz, Südflügel. Öffnungszeiten: Di - Sa 10 - 13.30 Uhr